HOME JOBS AGB IMPRESSUM DIALOG
[Verzinkerei Bühler]

» Feuerverzinken von Kleinteilen [Voraussetzungen]
«zurück zu: Korrosionsschutz mit Zink» «weiter zu: Verfahrensvarianten»


Diskontinuierliches Feuerverzinken - das Stückverzinken - ist das Aufbringen eines Zinküberzuges auf Stahl oder Gußteile durch Eintauchen der vorbereiteten Werkstücke in geschmolzenes Zink. Unabdingbare Voraussetzung für ein einwandfreies Verzinkungsergebnis sind u.a. folgende Parameter:
  • feuerverzinkungsgerechte Konstruktion und Fertigung
  • Berücksichtigung der maximalen Abmessungen
  • Einhaltung der maximalen Transportgewichte
  • Auswahl geeigneter Werkstoffe
  • Berücksichtigung des Oberflächenzustandes.
Zur Erfüllung dieser Voraussetzungen muß auch der Auftraggeber seinen Beitrag leisten. So ist von ihm zum Beispiel darauf zu achten, daß die Konstruktion feuerverzinkungsgerecht konstruiert und gefertigt wird. Ebenfalls dürfen auf den Oberflächen der zu verzinkenden Teile keine "artfremden" Verunreinigungen vorhanden sein. Darunter versteht man Reste von Farbbeschichtungen, Rückstände von Schweißschlacken, Signierungen, Fertigungshilfsmitteln usw. Die zum Feuerverzinken angelieferten Stahlteile sollten auch möglichst frei von Ölen und Fetten sein. Bei den maximalen Abmessungen der zu verzinkenden Teile sind die Maße der zur Verfügung stehenden Verzinkungsbäder zu berücksichtigen, ebenso die maximalen Stückgewichte einzelner Bauteile, die durch die Leistungsfähigkeit der Hebezeuge und Fahrzeuge eingeschränkt werden.


Abb. 1:
Eingehauster Verzinkungskessel







Abb. 2:
Verfahrensablauf des Stückverzinkens
(schematisch; Varianten sind möglich)