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[Verzinkerei Bühler]

» Zink in der Umwelt
Modernes Leben ist ohne Zink undenkbar

Zink schützt Stahl kostengünstig und umweltverträglich vor Korrosion und verlängert dadurch die Lebensdauer von z.B. Gebäuden und Automobilen um ein Vielfaches. Zink hilft deshalb bei der Schonung von Ressourcen wie Eisenerz und Energie. Durch die Erweiterung der Lebensdauer und Beständigkeit von Stahl verlängert Zink auch die Dauer von Kapitalinvestitionen und im Falle der öffentlichen Infrastruktur - Straßen, Brücken, Häfen, Kraft- und Wasserwerke, Telekommunikation - hilft es auch dabei, Steuermittel zu reduzieren.

Weitere Anwendungsgebiete von Zink sind:
  • bei Messing und anderen Legierungen
  • bei Fahrzeugausrüstungen und Haushaltsgegenständen, Armaturen, Werkzeugen und Spielzeugen
  • im Bauwesen
  • bei Medikamenten, medizinischen Ausrüstungen und Kosmetika
  • bei Reifen und allen Gummierzeugnissen
  • bei Dünger und Tiernahrung

Zink ist außerdem ein essentielles Element, das unentbehrlich für die Gesundheit des Menschen und aller lebenden Organismen ist. Diese Essentialität führt zu einer komplexen Interaktion zwischen Zink und der Umwelt.


Zink und der Mensch

Zink spielt im menschlichen Stoffwechsel eine essentielle Rolle. Zink ist z.B. für das Funktionieren von mehr als 200 Enzymen lebenswichtig, zur Stabilisierung der DNA und dem Aufbau der Gene und für den Transfer von Reizsignalen.
Der menschliche Körper enthält 2-3 Gramm Zink (im Vergleich zu 7 Gramm Eisen), das überall im Körper anzutreffen ist, mit den höchsten Werten in Muskeln, Leber, Nieren, Knochen und Prostata.
Die tägliche Aufnahme hängt nicht nur von der Nahrung ab, sondern auch vom Geschlecht, dem Alter und dem allgemeinen Gesundheitszustand. Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, schwangere Frauen und Alte brauchen mehr Zink. Ebenso Raucher, Diabetiker, Alkoholiker und Patienten mit ernsten Verletzungen.
Die Nahrung ist für den Menschen die hauptsächliche Quelle von Zink, wobei nur ein kleiner Teil aus dem Trinkwasser stammt. Nahrungsmittel differieren in ihrem Gehalt an Zink. Die hauptsächlichen Quellen für Zink in der Nahrung sind Rind- und Lammfleisch, Geflügel, Fisch, Meeresfrüchte, ungemahlenes Getreide und Milchprodukte.
In den Vereinigten Staaten kommen Studien zu dem ergebnis, daß ein beträchtlicher Teil der Allgemeinbevölkerung dem Risiko des Zinkmangels ausgesetzt ist. Ein leichter chronischer Mangel wird bei Menschen mit fleischarmer Ernährung mit hohen Anteilen von Pflanzen und Fasern vorausgesagt. Zu den Symptomen von Zinkmangel zählen verminderter Geschmacks- und Geruchssinn, Hauterkrankungen, mentale Lethargie und verminderte Fruchtbarkeit.
Eine zinkhaltige Ernährungsergänzung kann eine nicht ausreichende Zinkaufnahme durch die Ernährung erfolgreich ausgleichen, aber hohe Dosen können zu Magen-Darmstörungen führen und sind nur unter ärztlicher Anleitung zu empfehlen.


Zink und die Natur

Zink ist ein Teil der Natur. Die meisten Gesteine und viele Mineralien enthalten Zink in unterschiedlicher Menge, und Zink kommt in der Natur in der Luft, im Wasser und im Boden vor.
Im Verlauf der Evolution haben alle lebenden Organismen das in ihrer Umwelt verfügbare Zink aufgenommen und es für spezifische Funktionen ihres Stoffwechsels eingesetzt. Folglich sind alle Organismen auf die biologisch verfügbaren Zinkkonzentrationen ihrer natürlichen Umgebung eingestellt.
Quelle: Institut Feuerverzinken GmbH, Düsseldorf