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[Verzinkerei Bühler]

» Firmengeschichte
Im Jahre 1960 erkennt der Firmengründer, Kaufmann Paul Bühler den rasant steigenden Bedarf des wirtschaftlichen Korrosionsschutzes "Feuerverzinken" als Dienstleistung und gründet eine Kleinteilverzinkerei im Denkemerweg in Herbertingen. Die Produktpalette umfaßt neben den in eigener Produktion hergestellter Lichtschachtrosten vor allem Serienteile wie z.B. Traversen für Gittermasten der EVS, Stalleinrichtungen, aber auch kleinere Schlosserprodukte und Kleinteile als Schleuderware. Die Kessellänge von 120 cm wurde schon nach wenigen Jahren auf das von der Räumlichkeit her weiter begrenzte Maß auf 170 cm vergrößert. Durch damals noch relativ häufig notwendige Doppeltauchungen konnte Stab-material diagonal bis max. 350 cm Länge verzinkt werden. Verzinkt wurde noch "von Hand", nämlich das Material wurde mit Zangen in das Becken getaucht.

Schon damals war es notwendig, die größeren Bauteile und Konstruktionen, Träger usw. bei einer Kollegenverzinkerei mit einem großen Zinkkessel verzinken zu lassen, sodaß auch in der Kleinteilverzinkerei kein größeres Kundenteil abgelehnt werden mußte. Kunden aus diesen Anfangszeiten zählen auch bis heute noch zum zufriedenen Stammkundenkreis der Verzinkerei Bühler.
Der Sohn des Firmengründers, Peter Bühler übernimmt im Jahre 1968 die Betriebsleitung und baut vor allem das "Fremdgeschäft" beträchtlich aus. Die Umsatzkurve zeigt kontinuierlich nach oben und der Betrieb stößt zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen.

Aus diesem Grund wird in den 70er Jahren der Entschluß gefaßt, eine Aussiedlung der Verzinkerei in das Industriegebiet Herbertingen zu planen und eine Vergrößerung der Anlage vorzunehmen. Der heutige Inhaber Peter Bühler stellte sich der Herausforderung, auf der "grünen Wiese" eine Anlage nach dem damaligen Stand der Technik zu investieren, die dann im Juli 1980 in Betrieb genommen wurde. Die Kesselmaße betrugen 350 x 125 x 200 cm und die Anlage war vorbildlich mit einer Filterabsauganlage und Wiederauf-bereitungsanlage des Flußmittelbades ausgestattet. Auch in dieser Anlage war die Zusammenarbeit mit einer leistungsfähigen Kollegen-verzinkerei für die Großteile erforderlich. Eine nochmalige Kesselvergrößerung wurde zum Jahreswechsel 1999/2000 vollzogen. Hier wurde der komplette Zinkofen erneuert und auf die Kesselmaße 400x130x280cm vergrößert. Gleichzeitig wurde die Umstellung von Propan- auf Erdgas vorgenommen.

Im April 2001 trat nun mit dem Sohn Gerd die 3.Generation in die Firma ein, der nach gründlicher Ausbildung zum Dipl. Betriebswirt und technischem Praktikum in einer Großverzinkerei das notwendige Rüstzeug mitbringt, um unsere vielen, treuen Stammkunden auch in der Zukunft zur vollen Zufriedenheit und leistungsgerecht zu bedienen.